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FideS wünscht besinnliche Feiertage!
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FideS wünscht besinnliche Feiertage!

Wir wünschen unseren Projektpartnern, unseren Mitstreiter*innen und allen Interessierten am forschenden Lernen frohe Weihnachten und einen guten Start ins neue Jahr!

Wir bedanken uns für zahlreiche spannende Veranstaltungen und Gespräche, die unsere Arbeit in diesem Jahr bereichert haben, und hoffen, die Möglichkeiten der Zusammenarbeit im kommenden Jahr fortführen und vertiefen zu können.

Das FideS-Team

Online-Event: Forschendes Lernen und E-Learning

Am 13. Juli um 14.00 Uhr veranstalten wir ein Online-Event zum Thema Forschendes Lernen und E-Learning:

Beim forschenden Lernen mit digitalen Medien fallen verschiedene Herausforderungen zusammen: Fragen der technischen Infrastruktur und des (kritischen) Umgangs mit digitalen Technologien treffen auf komplexe Lehr-/Lernszenarien, in denen Studierende forschend tätig werden. In solchen Settings kann es zu einer doppelten Überforderung der Studierenden kommen. Lehrende stehen zugleich vor der Schwierigkeit, geeignete technische Werkzeuge zur Unterstützung des studentischen Forschungsprozesses auszuwählen. Studierende bleiben dabei aber nicht untätig, sondern nutzen meist auch im Lehr-/Lernkontext die Technologien, die sie aus ihrer Alltagspraxis kennen.

Vor dem Hintergrund dieses Spannungsfeldes wird Jun-Prof. Dr. Sandra Hofhues von der Universität zu Köln zunächst eine Begriffsklärung vornehmen, um dann einen tieferen Einblick in die Herausforderungen des Medieneinsatzes in der forschungsorientierten Lehre zu geben. Gemeinsam wollen wir im Anschluss diskutieren, an welchen Stellen die digitale Unterstützung der studentischen Forschungsarbeit sinnvoll ist und welche Werkzeuge sich dafür eignen.

URL zur Teilnahme: https://webconf.vc.dfn.de/fides_online1307/

Online-Event: Studentische Zufriedenheit als Maßstab für forschendes Lernen?

Am 17. Juli 2017 um 14 Uhr veranstalten wir ein Online-Event zum Thema Studentische Zufriedenheit als Maßstab für forschendes Lernen?:

Forschendes Lernen ist sowohl für Lehrende als auch für Lernende mit einigen Herausforderungen verbunden. Im gemeinsamen Forschungsprozess müssen sich alle Beteiligten auf die offene Struktur und den offenen Ausgang von Forschungsprojekten einlassen. Für beide Seiten bedeutet das ein hohes Maß an Unsicherheit. Gleichzeitig verspricht forschendes Lernen einen hohen Lerngewinn. Genauso charakteristisch für forschendes Lernen sind die Erkenntnisse der studentischen Forschung, die sogar für die wissenschaftliche Community einen Neuigkeitswert haben können. Erfahrungen haben gezeigt, dass gute wissenschaftliche Ergebnisse studentischer Forschung jedoch nicht zwingend mit einer hohen Zufriedenheit auf Seiten der Studierenden einhergehen. Im Gegenteil: Je offener das Lehr-/Lernsetting, desto bessere Ergebnisse erzielen die Studierenden, aber desto höher scheint auch die Unsicherheit und damit die Unzufriedenheit der Studierenden mit der Lehrveranstaltung zu sein. Diese These und ihre Bedeutung für die Konzeption forschenden Lernens wollen wir in unserem Online-Workshop diskutieren. Ist studentische Zufriedenheit der Maßstab, an dem Lehrkonzepte sich messen müssen? Oder sind es vielmehr höhere Bildungsziele, die sogar nur durch Irritation und damit einhergehend mit Unsicherheit zu erreichen sind?

Diese Fragen wollen wir anhand von zwei Beispielen aus der Lehrpraxis diskutieren:

Prof. Dr. Carsten Lausberg von der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen wird aus seinen Lehrveranstaltungen berichten, die er auf forschendes Lernen „umgestellt“ hat. Die Evaluation zeigte, dass die Studierenden nicht zufrieden mit der Lehrveranstaltung waren und sich mit den Herausforderungen von Forschung überfordert sahen, während der Lehrende die Ergebnisse der Studierenden dagegen als überdurchschnittlich bewertete.

An der Zeppelin Universität in Friedrichshafen wird die Überforderungssituation als zielführend für den studentischen Sozialisationsprozess in die Hochschule betrachtet. Im Zeppelin-Projekt, einem verpflichtenden Programm für alle Studierenden, forschen Studierende bereits im ersten Semester selbst. Dass Scheitern zum Forschen dazugehört, wird hier kultiviert und nicht als Mangel begriffen. Dr. Iris-Niki Nikolopoulos wird von der Zeppelin Universität berichten.

Im Anschluss laden wir alle Teilnehmenden dazu ein, Ihre Erfahrungen ebenfalls zu teilen und mit uns über die Haltung Studierender zum forschenden Lernen zu diskutieren.

URL zur Teilnahme: https://webconf.vc.dfn.de/fides_online1707/