Das Projekt

FideS ist ein Zusammenschluss dreier Hochschulen: der Universität Hamburg, der Universität Potsdam und der Technischen Universität Kaiserslautern. Dabei liegt an jeder Hochschule ein anderer Schwerpunktbereich. Die Datenerhebung und -auswertung verläuft in kollaborativer Zusammenarbeit, doch konzentrieren wir uns in der Analyse auf verschiedene disziplinäre Felder.

Am Standort Hamburg bearbeiten wir den Bereich der Geistes- und Sozialwissenschaften. FideS ist am Hamburger Zentrum für Universitäres Lehren und Lernen (HUL) angesiedelt, der zentralen Organisationseinheit für hochschuldidaktische Forschung und Lehre an der Universität Hamburg. Zudem liegt hier die Koordination des Gesamtprojekts. Wir bemühen uns besonders um die Systematisierung unterschiedlicher Formate forschenden Lernens und die theoeretische Ausdifferenzierung der Begrifflichkeiten. In der Entwicklungsphase des Projekts sind wir zudem mit der Entwicklung des Open Online Survey betraut und tragen die Verantwortung für das Audit-Verfahren, anhand dessen unsere Ergebnisse validiert werden. (Mehr zum Forschungsdesign hier.)

In Potsdam bearbeiten wir den Bereich der Ingeneurwissenschaften. Durch unseren Fokus auf E-Learning und digitale Medien decken wir ein Querschnittsthema im Bereich forschenden Lernens ab. Neben der empirischen Erforschung des Einsatzes digitaler Medien beim  forschenden Lernen entwickeln wir Tools zur digitalen Unterstützung. Konkret entstehen dabei Tools zur Sammlung von Forschungskompetenzen und zur (mobilen) Reflexion von forschendem Lernen.

Schwerpunkt der Forschung in Kaiserslautern ist die Lehrerbildung, die eine Sonderrolle in der Diskussion um Forschendes Lernen einnimmt. Die Lehrerbildung integriert unterschiedliche Fachdisziplinen und macht seit längerer Zeit gerade das forschende Lernen im Zusammenhang mit Professionalisierungsdebatten zum Thema. Zu fragen ist hier im speziellen, wie in der Lehrerbildung forschungsorientiertes Lehren und Lernen in der Studieneingangsphase umgesetzt wird.